Terrassenplatten richtig zu verlegen ist nicht so schwer, wie man erst einmal denken könnte. Wenn man die Tipps der Hersteller beachtet, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Der Frühling ist nun endgültig da und es zieht einen endlich wieder nach draußen in die Natur. Damit man sich auch auf der eigenen Terrasse richtig wohlfühlt, ist es wichtig, dass diese „von Kopf bis Fuß“ zum Lieblingsplatz wird. Da zählen die perfekten Gartenmöbel ebenso dazu, wie Terrassenplatten, die dem ganz persönlichen Geschmack entsprechen. Und damit diese auch ihre volle optische Wirkung verbreiten können, gibt uns KANN einen Einblick, wie man Terrassenplatten richtig verlegen sollte.
Die Entscheidungsphase
Bei der großen Auswahl ist es gar nicht so einfach, die perfekten Terrassenplatten für sich zu finden. Neben der Optik müssen auch weitere grundlegende Dinge bedacht werden, wie zum Beispiel die Reinigungsfreundlichkeit oder die Rutschhemmung der Terrassenplatten. Damit Sie nachher mit Ihrer Entscheidung vollkommen zufrieden sind, finden Sie beim Händler Ihres Vertrauens, in Katalogen oder auch an Musterständern oder gar in Mustergärten Unterstützung und Inspiration. Bevor Sie sich für Ihre neuen Terrassenplatten entscheiden, sollten Sie diese Faktoren unbedingt bedenken:
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Bei Terrassenplatten ist es besonders wichtig, dass der Rutschwiderstand den Anforderungen entsprechend hoch ist. Schließlich möchte man sich auf der eigenen Terrasse gut und frei bewegen können. Hierzu dient Ihnen der sogenannte R-Wert als hilfreiche Orientierung. Dieser ergibt sich vor allem aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit der jeweiligen Platte. Terrassenplatten mit dem R-Wert „R13“ bieten Ihnen den höchsten Rutschwiderstand und “R9“ den geringsten Widerstand.
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Planen Sie Ihre zukünftige Terrasse, sollten Sie auch die Steingröße mit in Ihre Planung einbeziehen. Die Fläche wirkt, je nach ausgewählter Plattengröße nämlich immer anders. Damit Sie sich vorab ein Bild über Plattengrößen und deren Wirkung machen können, empfehlen wir Ihnen einen Besuch in einem der Mustergärten von KANN oder die Visualisierungssoftware „Terrassen- und Wegegestalter“.
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Ein weiterer wichtiger Punkt, welchen Sie unbedingt vor der Auswahl der Platten bedenken sollten, ist die Reinigungsfreundlichkeit der einzelnen Plattentypen. Lassen Sie sich hier gerne ausführlich von Ihrem Händler beraten, denn KANN führt Produkte, welche Dank ihrer speziellen Oberflächenbeschaffenheit ganz besonders gut zu reinigen sind. Fragen Sie nach Terrassenplatten mit dem „CleanKeeper plus“ Oberflächenschutz.
Terrassenplatten richtig verlegen – Schritt für Schritt zum Terrassenglück
Schritt 1: Auskoffern

Schritt 2: Oberbau herstellen

Schritt 3: Bettung herstellen

Schritt 4: Verlegung
- Nun legen Sie die Betonplatten sowohl höhen- als auch fluchtgerecht auf das Plattenbett auf und klopfen Sie diese mit einem Gummihammer vorsichtig fest.
- Um eine gute Farbverteilung der Terrassenplatten zu erhalten, ist es empfehlenswert, auf eine, aus mehreren Paketen gemischte, Handverlegung zu setzen. Diese sorgt für eine natürliche und fließende Optik.
- Achten Sie darauf, dass die Platten vollflächig auf der Bettung aufliegen und dass die Filterstabilität zwischen Bettungsmaterial und Fugenmaterial ausreichend ist.
- Es gilt zu beachten, dass der Fugenabstand sowie der Abstand zur Randbefestigung immer 3 – 5 mm betragen müssen. Nehmen Sie hier Fugenkreuze zu Hilfe, welche dafür sorgen, dass Sie den Abstand zwischen Ihren Terrassenplatten gleichmäßig einhalten. Eine fugenlose („Knirsch-Verlegung“) ist nicht zulässig.
- Haben Sie sich für großflächige Platten-Formate entschieden, kann es mitunter schwierig werden, diese per Hand zu verlegen. Nutzen Sie hierzu spezielle Verlege-Hilfen, wie zum Beispiel ein Vakuum-Gerät mit Gebläsetechnik. Generell ist bei großformatigen Platten jedoch zu empfehlen, diese von einem Fachbetrieb verlegen zu lassen.
- Überprüfen Sie im Abstand von 2 Metern die Flucht der verlegten Platten mit Hilfe einer Richtschnur.
Wichtig: Die Plattenflächen dürfen nicht abgerüttelt werden!

Schritt 5: Fugen
Um der Fläche ihre endgültige Stabilität zu geben, sollten die Fugen mit einem passenden Material gefüllt werden. Hierzu sollten Sie einen gewaschenen Brechsand oder Basalt-Splitt der Körnung 1-3, 2-5 oder 0,5-1 mm verwenden, der einen deutlich reduzierten Feinanteil aufweist. Das Fugenmaterial wird vorsichtig bei trockener Witterung und Fläche in die Fugen eingekehrt, und überschüssiges Material sofort entfernt.
Wenn Sie lieber ein feste oder gebundene Fugenfüllung haben möchten, so lassen Sie sich dazu bitte im Baustoff-Fachhandel oder von Ihrem Verarbeiter ausführlich beraten und achten Sie insbesondere in Bezug auf die Mindestfugenbreiten und –tiefen und eventuelle Bindemittelrückstände auf die jeweiligen Herstellerangaben. Wenn Sie keine Erfahrungen mit dem ausgesuchten festen Fugenfüller haben, so können Sie beispielsweise eine kleine Testfläche anlegen und diese verfugen. So können Sie eventuelle optische Veränderungen der Oberfläche beobachten.
Schneiden
Zum Schneiden der Betonplatten kann man eine Schneidemaschine oder einen Winkelschleifer verwenden. Vorzugsweise erfolgt der Zuschnitt im Nass-Schnitt. Um dabei das Verschmutzen der zu schneidenden Platten zu verhindern, sind diese mit Wasser satt vorzunässen und unmittelbar nach dem Schnitt mit klarem Wasser abzuspülen. Sonst kann es zu Fleckenbildung durch Sägeschlämme kommen.
Bauabschlussreinigung
Zum richtigen Verlegen von Terrassenplatten gehört unbedingt auch eine umfangreiche Bauabschlussreinigung. Um Rückstände von feinem Fugenmaterial restlos von der Oberfläche zu entfernen und um dauerhafte Verschmutzungen der Oberfläche oder durch Schmutz verursachte Oberflächenschäden zu vermeiden muss unmittelbar nach Abschluss der Baumaßnahme eine gründliche (Nass-) Bauabschlussreinigung durchgeführt werden. Hierzu sollte im Idealfall ein Flächenreiniger mit rotierenden Bürsten verwendet werden.
Besonderheiten:
Abgedichtete Tragschichten und gebundene Bauweise
Sollten Sie über abgedichtete Tragschichten verfügen oder sich für die gebundene Bauweise interessieren, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, Verarbeiter oder den Hersteller und fragen Sie diesen nach der besten Herangehensweise für diese Sonderbauweise.
Verlegung auf Plattenlagern
Die Verlegung von Terrassenplatten auf Plattenlagern (flach gehaltene Kunststoff- oder Gummielemente mit an- bzw. aufgearbeitetem Fugenkreuz) ist äußerst einfach. Legen Sie die Plattenlager jeweils im Fugenkreuzungspunkt des Plattenrasters auf ebenem Untergrund und legen Sie die Platten mittels eines Plattenhebers ein.
Verlegung auf Stelzlagern
Stelzlager sind meist auf Kunststoffbasis hergestellt und bieten, im Unterschied zu den Plattenlagern, neben einer größeren Aufbauhöhe außerdem die Möglichkeit, im Untergrund vorhandene Unebenheiten oder Gefälle bis zu einem bestimmten Maß auszugleichen. Die Stelzlager werden fluchtgerecht auf den entsprechenden Untergrund aufgesetzt und die Terrassenplatten auf- bzw. eingelegt.